Tenuta di Biserno

Eigentlich suchte Marchese Lodovico Antinori ein Stück Land, um seine weltberühmte Tenuta dell’Ornellaia zu vergrössern. Was er fand, war ein ganz eigenes Terroir, viel hügeliger und steiniger als jenes von Ornellaia, ähnlich Saint-Émilion oder Pomerol. Also folgte er dem Ruf der Erde und gründete hier ein separates Weingut: Tenuta di Biserno. Das Erstaunliche: Er tat dies nicht allein, sondern zusammen mit seinem Bruder Piero, von dem er lange entfremdet gewesen war. Eine «historische Wende», so nennen es die beiden selber.

Seit 2001 bepflanzen die Brüder die 49 ha Land mit Blick auf das Dörfchen Bolgheri und das Tyrrhenische Meer mit den klassischen Bordeaux-Sorten. Jeder Stock gibt nur eine Flasche Wein. Und was für einen! Der Biserno ist weich und grosszügig wie die Toskana und zugleich nobel und finessenreich wie seine französischen Vorbilder. Dazu gesellen sich Tropfen wie der Insoglio del Cinghiale – das Original mit dem Wildschwein, oft kopiert – oder der Il Pino, der Jahr für Jahr eine beeindruckende qualitative Punktlandung hinlegt.

Tenuta di Biserno
Il Pino di Biserno 2016
Tiefgründig, komplex, imposant: Der leuchtende Stern am Himmel der «Supertuscans» betört die Nase mit intensiven Cassisnoten und dem Duft von Zedernholz und Leder. Nicht nur der Gambero Rosso meint: einfach wunderbar!
* CHF44,50 * UVP
Tenuta di Biserno
Insoglio del Cinghiale 2017
Das Wildschwein auf der Etikette kommt nicht von ungefähr: Einerseits lieben die Toskaner sein Fleisch als Delikatesse, andererseits fressen Wildschweinrotten leider ganze Weinberge kahl. Seit seiner Lancierung ist der Insoglio ein Dauerbrenner bei Önophi
* CHF24,00 * UVP