Weissweine aus der Schweiz

Klasse statt Masse – dieser Slogan ließe sich wunderbar auf die Weißweinherstellung in der Schweiz übertragen. Weißwein aus der Schweiz wird nämlich nur in geringen Mengen produziert, doch dafür verspricht er hohe Qualität und Wiedererkennungswert. Währen

Eigenbau
Gewürztraminer 2022
Trockener Gewürztraminer aus Meilen am Zrichsee. Handgelesen und sorgfältig gepflegt.
* CHF 17,00 * UVP
Belcampo
Belcampo Bianco di Merlot Ticino DOC 2022
Sanfte Pressung der roten Trauben, schonender Ausbau im Stahltank. Das ergibt den Merlot Bianco.
* CHF 20,30 * UVP
Legio Vallis by Vins et Vignobles Julius
Chasselas-Heida-Arneis Vin de Pays Suisse 2022
Das Bouquet fein, elegant mit fruchtig-frischen Noten nach gelben Früchten wie Birne, Apfel und zarten blumigen Noten. Ein Hauch von Zitrusfrüchten rundet die Aromavielfalt ab.
* CHF 16,20 * UVP

Alles in allem dienen den Schweizern bis zu 15.000 Hektar Land zum Weinbau, was zu knapp einer Million Hektolitern an Wein pro Jahr führt. Leichte, fruchtige Weißweine aus der Schweiz dominieren das Bild. Womit wird Weißwein aus der Schweiz am ehesten in Verbindung gebracht? Doch wohl mit den Qualitätsprodukten aus dem Kanton Wallis, die im Französischen an der Produktbezeichnung "du Valais" erkennbar sind. Weißwein aus der Schweiz und Wallis gehören untrennbar zusammen. Erlesene Weißweine aus der Schweiz sind darüber hinaus im Kanton Thurgau vorzufinden. Ein dort ansässiger Forscher von Rebsorten war einst der Grund für die Benennung der weißen Rebsorte Müller-Thurgau, die noch heute für Schweizer Weißweine verkeltert wird. Sie ist auch als Rivaner bekannt und stellt gemeinsam mit Gutedel und Riesling das erfolgreiche Trio an hellen Trauben dar, das für Schweizer Weißwein zum Tragen kommt. Gutedel wird von den Schweizern allgemein als Chasselas sowie im Wallis als Fendant bezeichnet und entwickelt sich in der Westschweiz, beispielsweise am Genfersee, hervorragend. Die Chasselas-Trauben bestimmen fast zwei Drittel der Schweizer Weinproduktion sowie zwischen 40 und 50 % der gesamten Rebfläche. Die Ostschweiz ist hingegen für Sylvaner (Riesling) besser geeignet.

Weißwein aus der Schweiz ist größtenteils bei den Einheimischen beliebt, was auch auf den Rotwein zutrifft. Nur rund zwei Prozent der Gesamtproduktion dienen dem Export in die Nachbarländer. Hat man einen feinen Weißwein aus der Schweiz gefunden, darf man sich in vielen Fällen auf edle AOC-Qualität mit elegant mineralischen Tönen und üppiger, nussig angehauchter Frucht freuen. Vollmundige Weißweine aus der Schweiz stehen oft für spritzige, säuerliche Frische, saftige Fruchtigkeit und eine intensive Aromatik.